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KRANKENZUSATZVERSICHERUNG - ZAHNZUSATZVERSICHERUNG

KRANKENZUSATZVERSICHERUNG - ZAHNZUSATZVERSICHERUNG

 

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Der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung für den zahnärztlichen Bereich bei einem privaten Versicherungsunternehmen bietet viele Vorteile. Gerade wenn Sie weiter in einer gesetzlichen Kasse bleiben möchten bzw. müssen. Somit können auch gesetzlich Versicherte Ihre Leistungsansprüche auf das Niveau von „Privatpatienten“ anheben. Durch die individuelle Tarifwahl kann die Zusatzversicherung optimal an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden.

 

SCHADENBEISPIELE AUS DER PRAXIS

ZAHNERSATZ

Frau N. hat immer großen Wert auf die Zahnpflege gelegt und trotzdem benötigt sie Zahnersatz. Sie ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, jedoch ist die Rechnung höher als erwartet. Von ihrer gesetzlichen Krankenkasse erhält sie nur einen geringen Festzuschuss. Den überwiegenden Teil der Kosten muss sie aus eigener Tasche bezahlen. Beispielrechnung:

 

                                     Brücke            verbl. Brücke              Implantat

Gesamtkosten                  700 €               1.000 €                       1.600 €

Leistung der GKV             350 €               350 €                          350 €

Eigenanteil                      350 €               650 €                          1.250 €

 

VORSORGEUNTERSUCHUNG

Bei einer Vorsorgeuntersuchung zeigt sich, dass zwei Füllungen ausgewechselt werden müssen. Der Zahnarzt rät zu Inlays, da es sich um größere Kauflächen handelt. Auf Herrn F. kommt eine Rechnung von mehreren hundert Euro zu. Seine gesetzliche Krankenkasse erstattet nur einen geringen Festzuschuss. Die restlichen Kosten muss er selber bezahlen. Glücklicherweise hat Herr F. eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, die auch für Inlays aufkommt.

FÜR WEN IST DIE VERSICHERUNG?

Für jeden, der Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse ist und auf eine optimale Versorgung Wert legt.

WAS IST VERSICHERT?

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt meistens keine oder nur verminderte Leistungen für Zahnersatz, Implantate und Inlays.

FOLGENDES IST U.A. VERSICHERBAR:

Zahnersatz, Kieferorthopädie, Inlays, Implantate Der genaue Umfang der Absicherung ist je nach Tarif unterschiedlich und muss individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche des Versicherungsnehmers angepasst werden.

WIE BERECHNEN SICH DIE VERSICHERUNGSBEITRÄGE?

Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von folgenden Faktoren: Eintrittsalter des Versicherten, Gebisszustand, Art und Höhe der vereinbarten Leistungen.

WELCHE EREIGNISSE SIND U.A. NICHT VERSICHERT?

Je nach gewähltem Tarif sind bestimmte Leistungen nicht oder nur in einem geringen Umfang versichert.

WANN BEGINNT DER VERSICHERUNGSSCHUTZ?

Die allgemeinen Wartezeiten betragen in der Regel 3 Monate vom Versicherungsbeginn an gerechnet. Diese gelten üblicherweise für den Leistungsbestandteil Zahnbehandlung. Darüber hinaus gibt es die besonderen Wartezeiten, welche 8 Monate nach Versicherungsbeginn enden und für Zahnersatz und Kieferorthopädie gelten. Zusätzlich zu diesen Einschränkungen gelten – je nach Tarif – unterschiedliche Leistungsstaffeln. Diese begrenzen die Gesamtleistung in den ersten Jahren auf einen maximalen Gesamtwert.

WELCHE ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGEN SIND ZU EMPFEHLEN?

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung werden auch im ambulanten und stationären Bereich immer weiter eingeschränkt. Sie können vorsorgen und ihre Leistungen mit Hilfe einer Krankenzusatzversicherung für den ambulanten und stationären Bereich auf Privatniveau anheben.

 

Als eine der wichtigsten Versicherungen schützt Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung vor den wirtschaftlichen Folgen, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen können. Die staatliche Absicherung reicht in der Regel nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu sichern. Zusätzlich ist eine Unfallversicherung ratsam. Nur in wenigen Fällen besteht Versicherungsschutz über die gesetzliche Absicherung. In 70% aller Fälle besteht kein Leistungsanspruch. Dies gilt z.B. für alle Unfälle, die sich in der Freizeit ereignen. Des Weiteren empfiehlt sich der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung. Falls Sie nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit zum Pflegefall werden und auf fremde Hilfe angewiesen sind, bietet diese Zusatzversicherung finanzielle Unterstützung. Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung bietet nur eine Mindestabsicherung. In der Regel sind hohe Zuzahlungen z.B. für die Unterbringung im Pflegeheim nötig. Wenn Ihre Rücklagen nicht ausreichen, müssen Ihre Kinder „einspringen“.

 

Versicherungsmakler Sanverdi 

 

Tuttlingen, den 21.11.2020

 

Absicherungsmöglichkeiten für Künstler

Absicherungsmöglichkeiten für Künstler
„Kunst“ kommt bekanntlich von „können“ und wer etwas kann, der sollte das auch tun – nach Möglichkeit auch beruflich. Sich als Künstler zu etablieren und davon leben zu können ist natürlich kein Zuckerschlecken. Dennoch gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als von seinem Talent leben zu können.

Da auch ein Künstlerleben der gesellschaftlichen Entwicklung Tribut zollen muss, sollten verschiedene Punkte bedacht werden, damit ein Missgeschick oder eine Erkrankung nicht finanziell das Genick bricht.

 

Krankenversicherung für Künstler

Die Künstlersozialkasse (KSK) bezuschusst die Beiträge zu einer frei wählbaren Krankenkasse sowie zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Künstler und Publizisten, die Mitglied der KSK sind, müssen so nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge selbst aufbringen, der Rest wird durch Zuschüssen des Bundes und durch die Abgaben von verwertenden Unternehmern (z. B. Veranstaltern) aufgebracht. Es ist also ein wenig wie bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer, jeder zahlt seinen Anteil am Gesamtbeitrag an die GKV.

Durch private Zusatzverträge kann der Versicherungsschutz an die persönlichen Ansprüche angepasst werden.

  • ambulante KV-Zusatztarife
  • stationäre KV-Zusatztarife
  • Zahnzusatztarife
  • Krankentagegelder (Mitglieder der KSK bekommen Krankengeld in Höhe von 70% ab der siebten Krankheitswoche durch ihre Krankenkasse)
  • Pflegeergänzung

 

Arbeitskraftabsicherung für Künstler

Künstler sind vergleichsweise anfällig für Einschränkungen ihrer Arbeitskraft. Bei einem Pianisten können schon geringe Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit eines Fingers ausreichen, um die Karriere zu beenden.

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es kaum Anbieter, die hier einen Schutz ohne Einschränkungen (z. B. Höhe der Rente, Endalter) bieten.

Deshalb sollte man hier den Blick auf Alternativprodukte richten:

  • Funktionelle Invaliditätsabsicherung
  • Dread Disease
  • Grundfähigkeitsabsicherung
  • Unfallversicherung für Künstler

 

Haftpflichtversicherung für Künstler

Als Freiberufler benötigen Künstler eine sogenannte Berufshaftpflichtversicherung.

Auch hier bieten wir einen umfangreichen Schutz, sowie spezielle Deckungskonzepte für Musiker und Künstler.

Natürlich bieten eigene Veranstaltungen eine gute Möglichkeit seine Fertigkeiten einem breiten Publikum zu präsentieren. Hierfür empfiehlt sich der Abschluss einer Veranstaltungshaftpflicht.

 

 

Rechtsschutzversicherung für Künstler

 

Auch an eine Rechtsschutzversicherung sollten Künstler denken. Denn sie hilft ihnen in erster Linie dabei, eigene Ansprüche rechtlich durchsetzen zu können.

Einen Überblick über unsere gewerblichen Rechtsschutzversicherer erhalten Sie bei uns.

 

Sachversicherung für Künstler

 

So wie man den eigenen Hausrat absichert sollte man auch seine Arbeitsgeräte über eine Inhaltsversicherung absichern.

Einzelne Musikinstrumente können z. B. über eine eigenständige Musikinstrumentenversicherung abgesichert werden. Hier sind die Instrumente dann auch während des Transports abgesichert. Man kann aber auch gleich das ganze Sound-Equipment absichern.

Auch ganze Galerien oder einzelne Kunstgegenstände können vollumfänglich abgesichert werden.

 

Versicherungsmakler Tuttlingen

 

16.11.2020

 

Betriebsgebäudeversicherung - optimaler Schutz

BETRIEBSGEBÄUDEVERSICHERUNG

 

OPTIMALER SCHUTZ FÜR BETRIEBSGEBÄUDE

 

So wie Ihr Wohngebäude, ist auch Ihre Betriebsstätte vor Beschädigungen, bis hin zur vollständigen Zerstörung durch Feuer, Leitungswasser und Naturgewalten, bedroht. Ein einziges dieser Ereignisse kann schlagartig enorme Schäden verursachen, die nicht aus den laufenden Einnahmen gedeckt werden können. Eine Situation, die für viele Unternehmen finanziell untragbar ist.

 

FÜR WEN IST DIE VERSICHERUNG?

Wichtig für alle Betriebe, deren Betriebsgebäude Eigentum der Firma sind und für Eigentümer von vermieteten Betriebsgebäuden.

 

WAS IST VERSICHERT?

Versichert ist das Betriebsgebäude inkl. verschiedener Einbauten, die Sie als Eigentümer vorgenommen haben wie z.B. festverlegte Fußbodenbeläge, Klima- und Zentralheizungsanlagen, stationäre Maschinen, sanitäre Installationen und elektrische Anlagen, sofern diese in der Versicherungssumme erfasst sind.

 

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND VERSICHERBAR?

Grundsätzlich sind alle Gefahren einzeln versicherbar. Die „klassische“ Betriebsgebäudeversicherung beinhaltet die Gefahren:

  • Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion)
  • Leitungswasser (Rohrbruch, Frostschäden an Rohren)
  • Sturm/Hagel Zusätzlich versicherbar sind
  • Elementarschäden (Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Rückstau
  • All-Risk-Deckung (unbenannte Gefahren)

 

WO GILT DIE VERSICHERUNG?

Versicherungsschutz besteht für die im Vertrag genannten Gebäude des Betriebes.

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND NICHT VERSICHERT?

Der Schutz einer Betriebsgebäudeversicherung gilt grundsätzlich nur für die im Vertrag genannten versicherten Gefahren. Je nach gewähltem Tarif ist es möglich, dass diese Gefahren bzw. Schäden in ihrem individuellen Angebot eingeschlossen sind:

  • Schäden die durch die Nichteinhaltung von behördlichen oder gesetzlichen Sicherheitsvorschriften verursacht wurden (Garagenverordnung, Pflicht zur elektrotechnischen Revision, usw.) Allgemeine Ausschlüsse
  • vorsätzlich herbeigeführte Schäden
  • Schäden im Zusammenhang mit Kriegsereignissen, inneren Unruhen, Kernenergie In der Feuerversicherung
  • Nutzwärmeschäden
  • Sengschäden In der Leitungswasserversicherung
  • Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser
  • Schäden durch Schwamm, Regenwasser aus Fallrohren In der Sturmversicherung
  • Schäden durch Sturmflut
  • Schäden durch Lawinen
  • Schäden durch Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Fenster, Türen oder andere Öffnungen In der Elementarschadenversicherung
  • Schäden durch Sturmflut

 

 

WIE LÄSST SICH DIE VERSICHERUNGSSUMME ERMITTELN?

Die Versicherungssumme entspricht dem Neuwert des Gebäudes. Dieser kann anhand eines Wertermittlungsbogens, eines Gutachtens oder durch Übernahme der Versicherungssumme eines Monopolvertrages bestimmt werden.

WELCHE ZAHLUNGEN WERDEN IM SCHADENFALL GELEISTET?

  • Wiederherstellung von versicherten Gebäuden – Reparatur beschädigter Gebäudeteile bis hin zum vollständigen Wiederaufbau nach einem Totalschaden.
  • Aufräum- und Abbruchkosten – Aufräumen der Schadenstätte einschließlich Niederreißen von stehen gebliebenen Teilen. Auch die Entsorgung von Gebäudeteilen, die z.B. nach einem Brand als Sondermüll gelten, ist versichert.
  • Mietausfallschaden – soweit vereinbart – Ersatz der ausbleibenden Mieteinnahmen nach einem versicherten Schaden (Brand, Leitungswasser...)

 

WELCHE ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGEN SIND ZU EMPFEHLEN?

Bei fast jedem Gebäudeschaden ist auch der Inhalt der Gebäude betroffen. Deshalb ist der Abschluss einer entsprechenden Inhaltsversicherung sinnvoll. Sofern das Gebäude über größere Scheiben oder einen Wintergarten verfügt, beachten Sie bitte, dass über die Gebäudeversicherung nur die versicherten Gefahren versichert sind. Um die Scheiben gegen sämtliche Schäden zu versichern, empfiehlt sich eine zusätzliche Glasbruchversicherung.

 

SCHADENBEISPIELE AUS DER PRAXIS

 

NEUJAHR

Nur das rasche Eingreifen des Besitzers, der in unmittelbarer Nähe zur Schreinerei wohnt, verhinderte am Neujahrstag Schlimmeres. Ein Kurzschluss im Schaltkasten löste einen Brand in einem Verschnittholzlager aus. Auf Grund der Feiertage war die Firma gründlich von Sägespänen gereinigt worden. Trotzdem entstand ein erheblicher Sachschaden durch Verrußung und das Verschmoren der elektrischen Leitungen. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Tage an. Der Schaden wurde auf ca. 27.000 € geschätzt.

 

AUSZUG

Über Jahre hinweg lief, wegen einer lecken Dichtung im Wannenablauf, Schmutzwasser in die Holzbalkendecke des darunter liegenden Büros eines Handwerkerbetriebes. Die Büromitarbeiter nahmen mehr und mehr einen modrigen Geruch wahr, konnten aber die Ursache nicht konkretisieren. Erst beim Auszug des Mieters in der Etage über dem Büro entdeckte man Aufwerfungen im Fliesenboden. Die Überprüfung ergab, dass die gesamte Holzbalkendecke ausgetauscht werden musste. Der Schaden wurde auf ca. 16.000 € geschätzt.

 

WACKELIGE ANGELEGENHEIT

Nach einem Frühjahrssturm stellte der Besitzer einer Industriehalle fest, dass die Überdachung der Lkw-Warenannahme aus der Mauerverankerung gerissen und nur noch von wenigen Schrauben festgehalten wird. Darüber hinaus hatte der Sturm die gesamte Überdachung nach oben gedrückt. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich umfangreich. Der Schaden wurde auf ca. 8.000 € geschätzt.

 

WASSERSCHADEN NACH UMBAUMASSNAHMEN

Auf dem Nachbargrundstück wurde eine neue Lagerhalle errichtet. Aufgrund der genehmigten baulichen Maßnahmen veränderten sich jedoch die örtlichen Gegebenheiten. Schwere Niederschläge sammelten immense Wassermassen, die aufgrund der geänderten Bodenbeschaffenheit plötzlich in die Montagehalle des metallverarbeitenden Betriebes flossen. Die Heizungsanlage wurde dabei beschädigt. Das Abpumpen des Wassers, die Reinigung und Trocknung der Halle und die Reparatur der Heizungsanlage dauerte insgesamt zehn Tage. Der Sachschaden wurde auf ca. 14.000 € geschätzt.

 

Tuttlingen, den 12.11.2020

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

GEMEINSAMER HAUSHALT - Die erste gemeinsame Wohnung

GEMEINSAMER HAUSHALT

Die erste gemeinsame Wohnung

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH Weimarstr. 57 | 78532 Tuttlingen Tel.: 07461-3267 | Fax: 07461-7606921 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | http://www.sanverdi24.de

AUF INS GEMEINSAME LEBEN
Sie wollen mit Ihrem Partner in einen neuen Lebensabschnitt starten und zusammenziehen? Trotz der ersten aufregenden Zeit sollten Sie dabei auch an Ihre Versicherungsangelegenheiten denken, denn hier gibt es einiges zu beachten. Überprüfen Sie unbedingt Ihre Versicherungen, denn Sie können bares Geld sparen; es kann jedoch auch möglich sein, dass Sie den einen oder anderen Versicherungsschutz entsprechend anpassen müssen. Beim Zusammenlegen von zwei Haushalten können Sie schnell Gefahr laufen, unter- oder sogar doppelt versichert zu sein. Bei einem Umzug sollten Sie außerdem daran denken, Ihre Versicherungen hiervon zu informieren. Teilen Sie allen Gesellschaften Ihre neue Adresse mit. Achtung: In den meisten Fällen ändern sich auch die Voraussetzungen und die Prämien für Versicherungen, die Wohneigentum etc. absichern.

 

VERSICHERUNGEN CHECKEN UND ANPASSEN
Die To-do-Liste von Paaren, die zusammenziehen, ist lang. Welche Lampe kauft man für das Badezimmer? Welchen Internetanbieter wählt man für die neue Wohnung? Versicherungen werden dabei oftmals hintangestellt. Folgende Policen sollten Sie sich aber unbedingt genauer anschauen und gegebenenfalls mit uns gemeinsam anpassen.

 

Hausratversicherung
Diese Versicherung sichert Ihr Hab und Gut ab – also alle Gegenstände, die sich in Ihrem Haushalt befinden. Wenn Ihre Möbel, elektronischen Geräte oder andere Einrichtungsgegenstände beispielsweise durch einen Brand beschädigt oder bei einem Einbruch gestohlen werden, dann kümmert sich Ihre Hausratversicherung um diesen Schaden.

Auch Ihre Hausratversicherungen können nun „zusammenziehen“. Denn als Paar, das in eine gemeinsame Wohnung zieht, genügt eine Hausratversicherung. Prüfen Sie, wer von Ihnen beiden die ältere Police hat, denn der älteste bestehende Vertrag hat „Überlebensrecht“. Die Versicherung kann dann problemlos an die neue Wohnung angepasst werden. Hierbei sollten Sie auf jeden Fall Ihre Versicherungssumme dahingehend prüfen lassen, ob diese noch ausreichend ist. Ziehen Sie beispielsweise in eine größere Wohnung, könnten Sie sonst schnell unterversichert sein. Lassen Sie Ihre Versicherungssumme also gegebenenfalls anpassen. Die neue Wohnfläche ist hierbei in Quadratmetern anzugeben. Die ältere Hausratpolice kann in der Regel problemlos gekündigt werden. Für die Dauer des Umzugs greift Ihre Hausratversicherung sowohl für die alte als auch die neue Wohnung. So sind Sie auch während des Umzugs komplett abgesichert. In der Regel greift diese Übergangslösung für einen Monat. Gut zu wissen: Hat das Paar generell nur eine Hausratversicherung, so ist das Hab und Gut des Partners in der neuen Wohnung hier automatisch mitversichert. Aber auch hier gilt es, die Versicherungssumme zu prüfen.

 

Haftpflichtversicherung
Auch Ihre Haftpflichtversicherungen lassen sich zusammenlegen. Hierfür muss der Partner in die Police nachgetragen werden. Dies können wir problemlos für Sie übernehmen; die Prämien sind dann natürlich günstiger. Der einzige Nachteil ist hierbei jedoch: Schäden, die sich das Paar gegenseitig zufügt, sind mit einer gemeinsamen Haftpflichtversicherung in der Regel nicht mitversichert. Daher sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie auch Ihre Haftpflichtversicherungen zusammenlegen wollen. Am besten versichert sind Sie mit getrennten Haftpflichtpolicen.

 

Rechtsschutzversicherung
Ihr Vorteil: Bei einem Gerichtsstreit müssen Sie sich keine Sorgen um anfallende Anwalts- und Gerichtskosten machen, denn diese werden vom Versicherer übernommen – egal, ob Sie Streit mit Ihrem Vermieter, Arbeitgeber oder Unfallgegner haben. Auch bei der Rechtsschutzversicherung kann der Partner in die bestehende Police aufgenommen werden. Bei den meisten Versicherern ist dies auch ohne Heirat möglich und es genügt eine Partnerschaft. Die Voraussetzung hierfür ist das gemeinschaftliche Zusammenleben in einer Wohnung. Um Ihren Partner mitzuversichern oder Ihre erste Rechtsschutzversicherung abzuschließen, dürfen Sie jederzeit gerne auf uns zukommen!

 

Kfz-Versicherung
Sofern Sie neben der Wohnung eventuell auch noch ein Auto teilen, kann dies Auswirkungen auf die Prämie und Ihren Versicherungsschutz haben. Lebenspartner in häuslicher Gemeinschaft sind meist prämienneutral mitversichert. In jedem Fall sollten Sie Ihrem Versicherer immer weitere Kfz-Nutzer mitteilen. Gerade, wenn sich der zusätzliche Fahrer noch im „kritischen Alter“ befindet, kann auch die Kfz-Versicherung sehr viel teurer werden. Wechseln Sie jedoch Ihren Wohnort, so hat dies meist auch Auswirkungen auf Ihren Kfz-Beitrag – aus zweierlei Gründen: Zum einen ist der Beitrag von der regionalen Einstufung Ihres Wohnorts abhängig. Ziehen Sie in eine andere Stadt, kann ihr Beitrag teurer, aber eventuell sogar günstiger werden. Zum anderen ändert sich mit einem Wohnortwechsel meist auch der Arbeitsweg. Fahren Sie deutlich länger oder kürzer als vorher zur Arbeitsstelle, können Sie dies unter der jährlichen Fahrleistung Ihres Autos angeben. Die jährliche Fahrleistung hat mitunter großen Einfluss auf Ihren Beitrag. Bedenken Sie also diese Veränderungen bei einem etwaigen Umzug.

 

Risikolebensversicherung
Diese Versicherung ist explizit und ausschließlich auf den Todesfall ausgelegt. Der Versicherer schüttet im Todesfall die vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. Diese muss natürlich ausreichend hoch sein, um laufende Verpflichtungen zu begleichen respektive einen finanziellen Schutzschirm zu schaffen. Spätestens beim gemeinsamen Erwerb einer Immobilie oder wenn ein Kind unterwegs ist, sollten Sie auf diesen wertvollen Schutz nicht mehr verzichten. Mit einer Risikolebensversicherung können Sie sich als Paar gegenseitig absichern. Man wünscht es zwar niemandem, aber trotzdem passieren schwere Unfälle, Krankheiten oder andere Umstände, die zu einem frühzeitigen Ableben führen, immer wieder. Daher: Sichern Sie Ihren Partner für die finanziellen Folgen Ihres Todes ab! Tipp: Da Unverheiratete im Vergleich zu Eheleuten nur einen winzigen Freibetrag für die Erbschaftssteuer haben, empfiehlt sich eine gegenseitige Absicherung „über Kreuz“: Sie sind Versicherungsnehmer eines Vertrags und Ihr Partner die versicherte Person; das Bezugsrecht läuft auf Sie. So kommt es im Todesfall Ihres Partners zu einer steuerfreien Versicherungsleistung. Ihr Partner macht ebenfalls einen Vertrag, bei dem es umgekehrt gemacht wird. So fällt nie Erbschaftssteuer an.

 

Unfallversicherung
Auch bei der Unfallversicherung genügt prinzipiell eine gemeinsame Police. Hier ist aber der Preis ausschlaggebend. Einige Versicherer bieten Rabatte an, die einen gemeinsamen Vertrag letztendlich günstiger machen. Es gibt jedoch auch Versicherer, bei denen Einzeltarife im Endeffekt preiswerter sind. Zudem lassen sich Einzelverträge flexibler an die Lebensumstände anpassen. Da für gewöhnlich nur eine Person Versicherungsnehmer ist, erhält diese auch z. B. die Invaliditätsleistung für den mitversicherten Partner. Diese leitet er natürlich für alle nötigen Anschaffungen etc. weiter. Und dann wird Schenkungssteuer fällig. Auch hier sind Unverheiratete gegenüber Eheleuten hinsichtlich des Steuerfreibetrags im Nachteil. Man kann das Problem nun derart lösen, dass generell jeder Erwachsene einen eigenen Unfallvertrag abschließt oder aber man berücksichtigt die zu erwartende Steuerlast bei der Höhe der Absicherung. Diese ist ja – von den Höchstsummen eines Versicherers einmal abgesehen – frei wählbar.

 

Personenversicherungen
Individuelle Versicherungen, so wie sie alle Personenversicherungen sind, sollten Sie aber nicht immer zusammenlegen. Bei den meisten Personenversicherungen ist das auch schlichtweg nicht möglich. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise ist keine Police von der Stange. Diese Absicherung ist individuell auf die versicherte Person zugeschnitten, weshalb ein Zusammenlegen nicht denkbar ist. Alter, Beruf, Einkommen, die gewünschte Rente sowie der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sind hier ausschlaggebend.

 

Wohngebäudeversicherung
Unwetter, Erdbeben, Brände, korrodierte Rohre, Überschwemmung – selbst das solideste Haus kann dadurch stark beschädigt werden. Diese Schäden wirklich komplett zu vermeiden, ist fast unmöglich! Doch wenn man sie schon nicht gänzlich vermeiden kann, dann sollte man sie wenigstens mithilfe einer Wohngebäudeversicherung finanziell absichern. Ziehen Sie gemeinsam von der Wohnung in ein Haus oder vom Haus in ein gemeinsames Haus, gilt es, einige Dinge zu beachten: Anders als bei der Hausratversicherung können Sie Ihre Wohngebäudeversicherung nicht „mitnehmen“, denn die bestehende Wohngebäudeversicherung geht immer auf den Käufer der Immobilie über. Normalerweise muss der Verkäufer das Versicherungsunternehmen darüber unterrichten. Verlassen Sie sich jedoch bei einem Hauskauf nicht auf den Verkäufer und übernehmen Sie die Absprache mit dem Versicherer selbst, um auf der sicheren Seite zu sein.

 

 

UND WENN MAN AUSEINANDERGEHT?
Im Prinzip gilt bei einer Trennung das Gleiche wie beim Zusammenziehen – nur eben umgekehrt: Hinsetzen und die Versicherungen auseinandernehmen. Bei einer Trennung zieht das Ex-Paar meist in eine oder zwei neue Wohnungen. Aus einem gemeinsamen Haushalt werden wieder zwei eigenständige Haushalte. Daher benötigt auch jeder Haushalt wieder separate Versicherungsverträge. Prüfen Sie diesbezüglich, welche Versicherungen auf Ihren Namen oder auf den Namen des Ex-Partners laufen. Lassen Sie bei Hausrat-, Haftpflicht

und Rechtsschutzversicherung den Wohnort und den Begünstigten entsprechend anpassen oder schließen Sie eine komplett neue Versicherung ab, falls Ihr Ex-Partner Versicherungsnehmer war. Haben Sie Kinder? Dann muss die Familien-Police immer im Haushalt, in dem die Kinder leben, sein. Der jeweilige Ex-Partner kann dann in eine Single-Police wechseln. In manchen Fällen kann es sich lohnen, eine Aufspaltung der gemeinsamen Police zu erfragen. Sind die neuen Tarife z. B. deutlich schlechter als die bestehenden, können wir gerne eine Anfrage an den Versicherer stellen.

 

Bezugsrechte prüfen!
Beim Großteil der Versicherungen, die eine Leistung bei einem Todesfall vorsehen, können Sie das Bezugsrecht frei nach Ihren Wünschen vergeben. Wie viele Personen Sie in das Bezugsrecht aufnehmen und welcher Beitrag an welche Person ausgezahlt werden soll, können Sie individuell festlegen. Gerade deshalb ist es äußerst wichtig, die Bezugsrechte regelmäßig zu kontrollieren. Der Versicherer muss sich im Todesfall an das von Ihnen ausgesprochene Bezugsrecht halten – auch, wenn Sie mit der eingetragenen Person nicht mehr zusammen sind oder eventuell gar keinen Kontakt mehr haben. Typische Verträge mit freien Bezugsrechten sind • Unfallversicherung, • Risikolebensversicherung, • Sterbegeldversicherung, • Kapitallebensversicherung.

 

 

TRAUTES HEIM, GLÜCK ALLEIN!
Wir wünschen Ihnen alles Gute und viele schöne Stunden in der neuen Wohnung – und obendrein einen netten Vermieter sowie viele freundliche Menschen um Sie herum, die Ihre Wohnung zu einem Zuhause machen. Wir wünschen Ihnen einen ruhigen Umzug ohne viel Stress. Und: Für Ihre Anliegen bezüglich Ihrer Versicherungen sind wir jederzeit für Sie da.

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

Tuttlingen, den 07.11.2020

 

 

ABSICHERUNGSMÖGLICHKEITEN UNGEWÖHNLICHER RISIKEN

ABSICHERUNGSMÖGLICHKEITEN UNGEWÖHNLICHER RISIKEN

Eine Privathaftpflichtversicherung zu finden oder eine Hausratversicherung abzudecken, stellt in den wenigsten Fällen ein Problem dar. Doch bei bestimmten Branchen oder Betrieben kann es schwierig werden.

Das Schöne am Beruf des Versicherungsmaklers ist sicherlich, dass man mit den verschiedensten Leuten und Branchen zu tun hat, schließlich kommt früher oder später jeder an den Punkt, an dem er Versicherungen braucht. Sei es – wie in den gewöhnlichsten Fällen – für ein neues Auto oder zur Absicherung des Hausrates. In diesen Fällen stehen am deutschen Markt hunderte Tarife zur Auswahl. So weit, so gut. Nun gibt es aber auch Risiken, die eben nicht jeder Versicherer übernimmt.

Denken wir nur einmal an ein schadenvorbelastetes Wohngebäude.

Doch auch (oder gerade vor allem) im gewerblichen Bereich gibt es Risiken, die von Versicherungsgesellschaften nicht oder nur sehr ungern übernommen werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen gern solche „Sonderrisiken“ aufzeigen und Ihnen zwei Kooperationspartner vorstellen, die sich im Speziellen auf diese Art ausgerichtet haben:

Diskotheken, Tanzlokale

Für diese Art von Betrieben gewähren nur wenige Versicherer Schutz. Neben dem erhöhten Feuerrisiko sind es besonders Leitungswasserschäden, die an solchen Gebäuden entstehen können. Auch Einbrüche werden aufgrund der Ansammlung von Wertgegenständen (Elektrogeräte, Einrichtungsgegenstände usw.) häufig verzeichnet. Daneben sind Haftpflichtschäden in diesem Bereich keine Seltenheit.

Die Vergangenheit zeigt, dass sich tragische Unfälle durch Pyrotechnik auch hierzulande durchaus ereignen können: In einer Kölner Disco erlitten vor einigen Jahren mehrere Besucher schwerste Verbrennungen durch eine unsachgemäß ausgeführte Pyrotechnikeinlage.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Lokalitäten, in denen Menschenmengen zusammenkommen, tanzen und womöglich Rauschmittel konsumieren, regelmäßig Ansprüchen ausgesetzt sind.

Bitte achten Sie explizit darauf, dass es sich beim versicherten Risiko tatsächlich um eine Diskothek, nicht um einen Gastronomiebetrieb handelt!

Flüchtlingsunterkünfte

Sichere und menschenwürdige Unterbringungen von Asylsuchenden werden nach wie vor diskutiert. Die hohen Gefahren, denen diese Gebäude ausgesetzt sind, kommen vor allem durch wechselnde Bewohner zustande. Auch sind viele Notunterkünfte wie Lagerhallen, Schulen usw. keinesfalls auf eine dauerhafte Nutzung und Bewohnung ausgerichtet. Denken wir nur an den Brandschutz oder Fluchtwege. Zudem kommen oft Nachlässigkeit oder Unwissenheit im Umgang mit elektronischen Geräten, offenes Feuer in den Räumlichkeiten oder politisch motivierte Straftaten (z. B. Brandstiftung) hinzu.

Synagogen, Moscheen

Auch hier ist als Hauptrisiko wohl Feuer zu nennen. Ein Beispiel dazu aus dem mittelfränkischen Fürth: In einer denkmalgeschützten Synagoge ist ausgerechnet am höchsten jüdischen Feiertag Yom Kippur vor einigen Jahren ein Brand ausgebrochen. Ausgelöst wurde dieser damals durch mehrere Kerzen, die über Nacht angezündet blieben. Damals entstand ein Schaden von über einer halben Million Euro. Der Schaden wurde übrigens vollständig vom Versicherer übernommen.

Entsorgungs-/Recyclingbetriebe

Nur wenige Versicherer kennen die Bedürfnisse von Entsorgungsbetrieben bzw. Betrieben aus der Abfallwirtschaft. Insbesondere im Zusammenhang mit Brandschäden werden Risiken nur unzureichend kalkuliert. Das hat zur Folge, dass auch für diese Zielgruppenbetriebe viele Versicherungsunternehmen keine Absicherung gewährleisten wollen/können. Wir bieten auch hier umfassenden Versicherungsschutz für die Risiken Gebäude, technische und kaufmännische Betriebseinrichtung, Vorräte, entgangener Geschäftsgewinn, Betriebshaftpflicht inklusive Produkthaftpflicht, Umweltschadenhaftpflicht sowie Schäden durch Asbest. Die Voraussetzungen beziehen sich überwiegend auf den Brandschutz (baulich, technisch sowie organisatorisch) sowie die grundsätzliche Bereitschaft zur Umsetzung von Verbesserungen des Brandschutzes und Betriebsabläufen.

Spielhallenbetriebe

Versicherungsschutz für Spielcasinos oder Spielotheken zu erhalten ist ähnlich kompliziert wie für Diskotheken, denn überall wo Menschen nahezu rund um die Uhr ein- und ausgehen, ist die Gefahr, dass etwas passiert, groß.

Als Hauptrisiko sind hier allerdings Raubüberfälle oder Einbrüche zu nennen, doch auch der Betriebsinhalt sowie die Elektronikausstattung stellen einen beträchtlichen Wert dar und sollten gegen versicherbare Gefahren abgesichert werden. Denn trotz des strikten Alkoholverbotes in Spielhallen soll es schon vorgekommen sein, dass Gäste bereits alkoholisiert die Räume betreten haben. Handgreiflichkeiten und Übergriffe untereinander und Beschädigungen von Inventar sind nur einige Beispiele.

Leerstehende Gebäude

Auch hierfür bieten wir Lösungen an.

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

Tuttlingen, den 04.11.2020

 

 

 

SCHÄDEN AM GEBÄUDE DURCH BÄUME – WER ZAHLT BEI STURM?

Sturmschäden zählen im Bundesgebiet zu den häufigsten Schadenursachen neben Leitungswasserschäden. Besonders oft werden Schäden durch umgeknickte oder entwurzelte Bäume verzeichnet. Wer zahlt wann?

 

Wir möchten nachfolgend auf drei Schadenbeispiele eingehen, die Ihren Kunden am eigenen Grundstück durch Sturm und Bäume entstehen können. Da es sich primär um Leistungspunkte aus der Haftpflichtversicherung– sowie der Wohngebäudeversicherung handeln dürfte, möchten wir uns auf diese beiden Sparten beschränken:

 

Beispiel 1

Durch den Sturm wird ein kranker, sich im Garten Ihres Kunden befindlicher Baum entwurzelt und fällt auf die Straße. Wer zahlt den Feuerwehreinsatz bzw. die Rechnung der Gemeinde zur Beseitigung des Baums?

Wenn Sie den Baum regelmäßig auf Krankheiten überprüft hat und nichts feststellen konnten, haben Sie die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nach § 836 BGB beobachtet und haften nicht. Die Beseitigung des Baums auf Ihrem Grundstück ist ein Eigenschaden und ist somit kein Bestandteil der Haftpflichtversicherung. Wussten Sie hingegen, dass der Baum krank ist/keine regelmäßige Prüfung vorgenommen wurde, haften Sie nach § 836 BGB, da nicht die im Verkehr erforderliche Sorgfalt erbracht wurde. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht reguliert den Schaden, sofern kein Vorsatz vorliegt. Im Bedingungswerk sollte darauf geachtet werden, dass öffentlich-rechtliche Ansprüche mitversichert sind, da sonst der Feuerwehreinsatz nicht reguliert wird.

 

Beispiel 2

Durch den Sturm wird ein kranker Baum aus Ihrem Garten entwurzelt und fällt in die Pergola des Nachbarn. Wer zahlt den entstandenen Schaden bis zu welcher Höhe?

Hier gilt die gleiche Regelung wie im ersten Beispiel. Das heißt, wenn Sie von dem kranken Baum wussten oder keine regelmäßige Prüfung vorgenommen haben, haften Sie nach § 836 BGB, da Sie die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nicht beobachtet haben. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht reguliert den Schaden, sofern kein Vorsatz vorliegt. Wussten Sie nicht von dem kranken Baum, haften Sie nicht nach § 836 BGB, sofern Skie diesen auf Krankheiten überprüft haben und nichts feststellen konnten. Da es sich jedoch um einen nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch handelt, ist dieser Fall mitversichert, weil es ein Anspruch privatrechtlichen Inhalts ist.

Beispiel 3

Durch den Sturm wird ein Baum umgeweht und fällt mittig auf das eigene Haus. Das Dach und die Fassade werden dadurch stark beschädigt, wodurch das Bewohnen des Hauses bis zur Reparatur nicht mehr möglich ist. Wer zahlt die Unterbringung im Hotel oder Ferienhaus?

Hier zahlt Ihre Wohngebäudeversicherung (sofern die Gefahr Sturm mitversichert ist), da der Baum auf eine versicherte Sache gefallen ist. Die Kosten für das Hotel werden ebenfalls von der Wohngebäudeversicherung bzw. Sturmversicherung übernommen, da das Haus in Folge eines Sturmschadens unbewohnbar ist. Hier sind die Kosten meistens auf einen bestimmten Betrag pro Tag begrenzt. Hier verweisen wir gern auf die Deckungskonzepte unserer Partner.

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

Tuttlingen, den 28.10.2020

(Folge-) Schäden durch Tierbiss am Auto

Der Marder ist an und für sich ein possierliches Tier. Doch sobald er sich an einem Auto zu schaffen macht, ist es mit der Tierliebe nicht mehr weit her. Wir werfen einen genauen Blick auf diese Thematik:

 

Im Jahr 2018 wurden laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) etwa 69 Millionen Euro für rund 198.000 gemeldete Versicherungsschäden an kaskoversicherten Fahrzeugen ausgegeben, die durch Marderbisse verursacht wurden. In der Regel ist der Steinmarder hierfür verantwortlich. Die kleinen Raubtiere sind in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und waren früher hauptsächlich in ländlichen Gebieten anzutreffen. Mittlerweile haben sie aber auch in Randgebieten und Parks von Städten Einzug gehalten und dafür gesorgt, dass seit den 1980er Jahren Marderschäden in zunehmendem Maße auftreten. Zwar sind meist Marder die Übeltäter, mitunter aber auch auch Ratten, Mäuse, Katzen oder andere Tiere. Der Einfachheit halber sprechen wir im Weiteren immer von Marder.

 

Besonders der abends oft noch warme Motor wird vom Marder gerne als Unterschlupf ausgewählt und entsprechend als Revier markiert. Wenn dann ein Artgenosse denselben Motorraum für sich beansprucht, kann es zu heftigen Auseinandersetzungen und aggressiven Beißattacken kommen. Dies geschieht vermehrt dann, wenn das Fahrzeug an unterschiedlichen Orten, z. B. zu Hause und am Arbeitsplatz – und somit in unterschiedlichen Marderrevieren – abgestellt wird.

Besonders häufig werden dann folgende Autoteile beschädigt:

  • Zündkabel
  • Kunststoffschläuche
  • Kühlwasser- und Scheibenwaschwasserschläuche
  • Unterdruckschläuche für die Motorsteuerung
  • Stromleitungen bzw. deren Isolierung
  • Isoliermassen für die Geräusch- und Wärmedämmung
  • Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung
  • Bremsschläuche

Was bedeutet das für die Kfz-Versicherung?

Die Kosten, die ein Marderschaden verursacht, werden in der Kfz-Versicherung durch die Teilkaskoversicherung abgedeckt. Beachten Sie hierbei, dass die gegebenenfalls vereinbarte Selbstbeteiligung die jeweilige Versicherungsleistung entsprechend schmälert. Eine Anrechnung der Leistungsanforderung auf die schadenfreien Jahre erfolgt im Teilkaskobereich nicht.

Der Austausch direkt beschädigter Teile, also reine Bissschäden, ist zwar lästig und durchaus mit Kosten verbunden (meist im Bereich von 150 bis 350 Euro), aber richtig teuer und auch gefährlich können die Folgeschäden werden, wenn ein Marderangriff nicht sofort entdeckt wurde. Ein durchtrennter Kühlmittelschlauch kann zur Überhitzung des Motors und einem Motorschaden führen, im Extremfall muss danach ein neuer Motor eingebaut werden. Mitunter sind dann – je nach Fahrzeug – schnell vier- oder gar fünfstellige Summen erreicht. Oder denken Sie an die möglichen Folgen, wenn aufgrund eines zerbissenen Schlauches die Bremsflüssigkeit ausläuft und die Bremsen ihren Dienst versagen. Dies kann zu schwersten Unfällen führen.

Vor allem in Basistarifen mit oft übersichtlichen Leistungen ist aber häufig nur der reine Bissschaden abgedeckt. Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, dass Sie darauf achten, dass auch die daraus resultierenden Folgeschäden abgesichert sind. Zusätzlich sollten Sie auch auf gegebenenfalls bestehende Maximalentschädigungsgrenzen achten, denn je nach Fahrzeug können die Kosten auch die 1.000 oder 3.000 Euro übersteigen, welche in manchen Tarifen als Höchstentschädigung angesetzt sind. Die Kraftfahrtversicherungspartner der VEMA leisten häufig deutlich mehr, wie z. B. der Tarif Württembergische Premium bis 10.000 Euro oder die Tarife AXA mobil komfort sowie Itzehoer Top Drive sogar unbegrenzt (bis zum Wiederbeschaffungswert).

Wie eingangs schon kurz erwähnt, sind häufig nicht ausschließlich Marder die Übeltäter, sondern mitunter auch Ratten, Katzen oder andere Tiere. Schadensachverständige können anhand der Gebissabdrücke und vorliegender Tierhaare oder Fellreste feststellen, welches Tier den Schaden verursacht hat. Deshalb ist es ebenfalls sehr wichtig, dass Sie darauf achten, dass im Versicherungsumfang „Tierbisse“ abgesichert sind, und nicht nur explizit „Schäden durch Marderbiss“.

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

Tuttlingen, den 27.10.2020

MASCHINENVERSICHERUNG - Für Ihre mechanischen Helfer.

MASCHINENVERSICHERUNG

Für Ihre mechanischen Helfer

Eine Maschinenversicherung bietet weitergehenden Versicherungsschutz als die Geschäftsversicherung. Bedienungsfehler, Maschinenbruch und Produktfehler sind nur einige Beispiele für den Deckungsumfang einer speziellen Maschinenversicherung. Die finanziellen Folgen durch den Ausfall einer Maschine (Betriebsstillstand) lassen sich in einer Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung abdecken.

 

WAS KANN VERSICHERT WERDEN?

Über die Maschinenversicherung können alle stationären, fahrbaren, maschinellen und elektrischen Einrichtungen und sonstige technische Anlagen versichert werden. z.B. Kessel, Motoren, Turbinen, Generatoren, Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen, Druck- und Falzmaschinen, Aufzüge, Hallenkräne, Förderanlagen, Sämaschinen, Mähdrescher, Strohpressen u.v.m.

 

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND VERSICHERBAR?

Abgedeckt sind unvorhergesehen eintretende Schäden, die mit dem Betrieb zusammenhängen, insbesondere durch:

  • Menschliche Ursachen: Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit • Produktfehler: Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Technische Störungen: Zerreißen infolge Fliehkraft, Kurzschluss, Überlastung, Fremdkörper, Über- oder Unterdruck, Wassermangel in Dampferzeugern, Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen
  • Naturgewalten: Sturm, Frost, Eisgang
  • bei fahrbaren Geräten: Feuer und - soweit beantragt - Schäden durch Diebstahl

 

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND U.A. NICHT VERSICHERBAR?

Der wichtigste Ausschluss ist Verschleiß, wobei etwaige Folgeschäden hieraus versichert sind. Schäden durch Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion) sind bei stationären Maschinen über die Feuerversicherung abzudecken.

 

WIE LÄSST SICH DIE VERSICHERUNGSSUMME ERMITTELN?

Aus dem gültigen Listenpreis im Neuzustand bzw. den Herstellungskosten zzgl. den Bezugskosten (z. B. für Verpackung, Fracht, Zölle und Montage) berechnet sich der Beitrag. Es sollte immer der Listenpreis angegeben werden, da es bei Angabe des tatsächlich bezahlten Rechnungsbetrages unter Berücksichtigung evtl. Rabatte im Schadensfall zu einer Unterversicherung kommen kann!

 

Es sollte auch darauf geachtet werden, dass sämtliches Maschinenzubehör – auch nachträglich angeschafftes – in der Versicherung mit angegeben ist und bei der Summenermittlung angegeben wurde. Neue Maschinen müssen unverzüglich dem Versicherer gemeldet werden, denn diese gelten in der Regel erst ab Aufnahme in den Vertrag als mitversichert.

 

WELCHE ZAHLUNGEN WERDEN IM SCHADENSFALL GELEISTET?

  • Im Teilschadensfall ersetzt der Versicherer die notwendigen Reparaturkosten, wie z. B. Kosten für Ersatzteile, Lohnkosten und lohnabhängige Kosten, De- und Remontagekosten, Transportkosten und auch Mehrkosten für Eil- und Expressfrachten.
  • Soweit vereinbart sind Aufräumungs- und Dekontaminationskosten der versicherten Sachen, je nach Vereinbarung bis zu einer bestimmten Höhe, versichert. Im Totalschadensfall wird der Zeitwert der Maschine unmittelbar vor Schadenseintritt ersetzt, abzgl. Rest- bzw. Schrottwert. Die Entschädigung wird jeweils um den vereinbarten Selbstbehalt gekürzt, bei Verschleißteilen erfolgt ein Abzug „neu für alt“.

 

WELCHE ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGEN SIND ZU EMPFEHLEN?

Im Falle eines Maschinenschadens sind die erwarteten Gewinne nicht mehr sicher. Um eine Ausweichproduktion zu finanzieren, ist eine Maschinenmehrkostenversicherung sinnvoll. Der entgangene Gewinn und die fortlaufenden Kosten können über eine Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung (MBU) abgedeckt werden.

 

 

SCHADENBEISPIELE AUS DER PRAXIS

 

MASCHINENSCHADEN

Bei einer CNC-Drehmaschine kam es aufgrund eines Programmierfehlers zu einer Kollision zwischen dem rotierenden Spannfutter und dem Werkzeugrevolver.

 

DIEBSTAHL EINER GROSSMASCHINE

Eine Stockzerkleinerungsanlage mit einem nachgeschalteten Sieb bleibt über das Wochenende auf der Autobahnbaustelle stehen. Am Montag stellen Mitarbeiter den Diebstahl der gesamten Anlage fest. Die Maschine war nicht gegen Diebstahl versichert, was den Konkurs der Firma zur Folge hatte.

 

ÜBERLASTUNG EINER ARBEITSMASCHINE

Beim Heben einer schweren Last im Grenzbereich des zulässigen Gewichtes bricht der vorderste Teil des Teleskopkranes eines Autokranes. Der Schaden wird nach Abzug der Selbstbeteiligung vom Versicherer ersetzt.

 

MUTWILLIGE ZERSTÖRUNG EINER MASCHINE

Einem Mitarbeiter wurde gekündigt. Aus Frust und Verzweiflung führte dieser mutwillig an einer Fräsmaschine einen Totalschaden herbei.

 

Tuttlingen, den 17.10.2020

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

 

Private Rechtsschutzversicherung - Damit Sie Ihr Recht auch durchsetzen können!

PRIVATE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG

 

Damit Sie Ihr Recht auch durchsetzen können!

 

Im Alltag kann es schnell zu Situationen kommen, in denen der Weg zum Anwalt nötig wird. Ein eventuell daraus resultierender Rechtsstreit ist meistens sehr teuer. Mit einer Rechtsschutzversicherung treffen Sie Vorsorge für diese finanziellen Folgen. Wer will schon auf sein gutes Recht verzichten, nur weil er es sich vielleicht nicht leisten kann?

 

FÜR WEN IST DIE VERSICHERUNG?

Für alle Personen, die sich vor den finanziellen Risiken eines Rechtsstreits schützen möchten.

 

WAS IST VERSICHERT?

Die im vereinbarten Umfang erforderlichen Leistungen für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherungsnehmers bzw. des Versicherten.

 

WO GILT DIE VERSICHERUNG?

Die Rechtsschutzversicherung gilt weltweit, jedoch gibt es unterschiedliche Deckungssummen für Europa und Übersee.

 

WIE LÄSST SICH DIE VERSICHERUNGSSUMME ERMITTELN?

Je nach dem individuellen Bedarf gibt es unterschiedliche Versicherungssummen, die vereinbart werden können.

 

WER IST VERSICHERT?

Je nach Vereinbarung sind folgende Personen versichert:

  • Versicherungsnehmer
  • Ehe- und Lebenspartner
  • Kinder - sofern diese unverheiratet und minderjährig sind.
  • Volljährige, unverheiratete Kinder sind mitversichert, längstens jedoch bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie erstmalig eine auf Dauer angelegte berufliche Tätigkeit ausüben, maximal jedoch bis zum 25. Lebensjahr.

 

WELCHE LEISTUNGEN SIND U. A. VERSICHERBAR?

Je nach vereinbartem Deckungsumfang kann Folgendes versichert werden:

  • Privat- und Berufs-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz für Eigentümer, Mieter und Vermieter von Wohnungen und Grundstücken
  • Verkehrs-Rechtsschutz
  • Fahrer-Rechtsschutz
  • Erweiterter Straf-Rechtsschutz Soweit vereinbart sind folgende Leistungsarten im

 

Deckungsumfang enthalten: Schadenersatz-Rechtsschutz, Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht, Steuer-Rechtsschutz, Sozialgerichts-RS, Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz, Straf-Rechtsschutz, Verwaltungs-Rechtsschutz, Disziplinar- und Standes-RS, Opfer-Rechtsschutz, Beratungs-Rechtsschutz (verschiedene Bereiche).

 

WELCHE LEISTUNGEN SIND U. A. NICHT VERSICHERBAR?

  • Baurechtsstreitigkeiten
  • Streitigkeiten aus dem Bereich des Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrechtes
  • Streitigkeiten vor internationalen Gerichtshöfen
  • Streitigkeiten des Versicherungsnehmers und mitversicherten Personen untereinander
  • Vorsätzlich begangene Straftaten Einzelne dieser Punkte können ggf. über besondere RS-Bausteine gesondert versichert werden.

 

WELCHE ZAHLUNGEN WERDEN IM SCHADENFALL GELEISTET?

Der Versicherer zahlt die Kosten und Kostenvorschüsse, die zur Wahrnehmung der rechtlichen Interessen notwendig sind, abzüglich der vertraglich vereinbarten

 

Selbstbeteiligung:

  • Kosten des Anwaltes nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
  • Gerichtskosten einschließlich der Entschädigung für Zeugen und Sachverständige
  • Kosten des Prozessgegners, soweit diese der Versicherte zu tragen hat

 

SCHADENBEISPIELE AUS DER PRAXIS

 

ARBEITS-RECHTSSCHUTZ

Herr Schmitt wurde von seinem Arbeitgeber plötzlich und ohne ersichtlichen Grund gekündigt. Herr Schmitt war mit dieser ungerechtfertigten Kündigung nicht einverstanden und schaltete einen Anwalt ein, den ihm sein Rechtsschutzversicherer empfahl. Der Versicherer gab eine Deckungszusage ab.

 

WOHNUNGS-RECHTSSCHUTZ

Frau Poczesniok zog aus ihrer Wohnung aus. Bei der Schlüsselübergabe weigert sich ihr Vermieter, Ihr die Kaution zurück zu erstatten. Als Grund gibt er an, dass die Wände nicht neu gestrichen wurden. An die Vereinbarung bei Einzug, dass die vom Vormieter nicht renovierte Wohnung auch bei Auszug nicht mehr geweißelt werden müsse, will sich der Vermieter nicht mehr erinnern. Da Frau Poczesniok eine Zeugin für die Aussage und Bilder vom Einzug hat, die den Zustand der Wohnung dokumentieren, möchte sie ihre Kaution einklagen. Ihr Rechtsschutzversicherer erteilt eine Deckungszusage.

 

VERKEHRS-RECHTSSCHUTZ

Beim Überholen drängt ein Autofahrer Herrn Witts Wagen von der Straße ab. Dieser gerät in den Straßengraben und überschlägt sich mehrfach. Herr Witt zieht sich ein Schleudertrauma und eine Gehirnerschütterung zu. Sein Wagen hat nur noch Schrottwert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers kommt zwar in angemessener Höhe für den Sachschaden und den Nutzungsausfall auf, bietet beim Schmerzensgeld aber eine Herrn Witts Meinung nach zu niedrige Vergleichszahlung an. Herr Witt bespricht den Fall mit seinem Rechtsschutzversicherer und erhält dort eine Deckungszusage für diesen Fall. Sein Anwalt hält das Angebot für die Verletzungen für angemessen und rät von einer Klage ab. Die Kosten dieser Beratung übernimmt der Rechtsschutzversicherer.

 

SOZIAL-RECHTSSCHUTZ

Frau Kessler beantragte zum 67sten Rente. Die Höhe der Rente kommt ihr zu niedrig vor, weshalb sie ihre Unterlagen von einer Beratungsstelle überprüfen lässt. Dabei stellt sich heraus, dass die Erziehungszeiten für ihre drei Kinder nicht berücksichtigt wurden. Sie legt Einspruch gegen den Rentenbescheid ein, was jedoch nicht zu einer Korrektur der Rentenhöhe führt. Letztlich holt sie eine Deckungszusage ihrer Rechtsschutzversicherung ein und übergibt die Sache zur Vertretung vor Gericht einem Anwalt.

 

STEUER-RECHTSSCHUTZ

Frau Raiers Weg zur Arbeit beträgt normalerweise 15 km einfach. Aufgrund ausgedehnter Straßenarbeiten muss sie einen täglichen Umweg von 12 km zur Arbeit in Kauf nehmen. Bis ihr üblicher Arbeitsweg wieder frei ist, kommen so fast 2.500 km Umweg zusammen. Im Zuge der Steuererklärung erkennt der zuständige Sachbearbeiter nur die übliche Strecke an. Trotz Widerspruch und Erklärungsversuch lenkt das Finanzamt nicht ein. Frau Raiers Rechtsschutzversicherer erklärt sich bereit, die nötigen Kosten einer Gerichtsverhandlung zu übernehmen. Frau Raier übergibt die Sache danach ihrem Anwalt.

 

 

WAS IST SONST NOCH ZU BEACHTEN?

Es empfiehlt sich, vor erster Konsultierung eines Anwalts immer zunächst das Gespräch mit dem Rechtsschutzversicherer zu suchen. So können Sie im Vorfeld prüfen lassen, ob ein Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg hat, den Versicherungsumfang konkret abgrenzen und sich eine verbindliche Deckungszusage geben lassen. Für einzelne Bausteine der Rechtsschutzversicherung kann eine Wartezeit vereinbart sein. Für Versicherungsfälle, die sich innerhalb dieser Wartezeit oder vor dem Versicherungsbeginn ereignen, besteht kein Versicherungsschutz.

 

WELCHE ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGEN SIND ZU EMPFEHLEN? Privathaftpflichtversicherung Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss für diesen aufkommen. Eine Privathaftpflichtversicherung kommt für diese Kosten auf. Sie übernimmt aber auch die Rolle einer „passiven Rechtsschutzversicherung“ und prüft Schadenersatzansprüche, die an Sie gestellt werden darauf, ob sie gerechtfertigt sind. Sämtliche Kosten, bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit, werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Sie genießen Versicherungsschutz auch als Mieter einer Wohnung, bei der Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer oder Skater, auf Reisen oder beim Sport. Die Privathaftpflichtversicherung ist eine absolute Notwendigkeit für jeden!

 

Unfallversicherung

Zusätzlich ist eine Unfallversicherung ratsam. In 70% aller Fälle besteht kein Leistungsanspruch über die gesetzliche Unfallversicherung. Dies gilt z.B. für alle Unfälle, die sich in der Freizeit ereignen. Gerade zur Anpassung des gewohnten Lebensumfeldes an eine Invalidität bedarf es oft großer Geldmittel (Umbau Haus, Pkw, etc.) die unabhängig davon aufzubringen sind, ob es Einschnitte im Einkommen gibt. Wurden Sie durch einen Schädiger invalide, stehen Ihnen neben einem angemessenen Schmerzensgeld nur sonstige, konkret anfallende nötige Kosten als Schadensersatz zu. Mehr ist rechtlich als Ausgleich nicht vorgesehen. Für „Komfortanschaffungen“ wie etwa hochwertige Prothesen mit Nervenimpulserkennung oder die Anstellung eines menschlichen Vorlesers, statt einer Computerlösung, müssen Sie selbst aufkommen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung sieht für nach 1961 Geborene nur noch eine Erwerbsminderungsrente vor, wenn aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr wie gewohnt gearbeitet werden kann. Die Prüfung richtet sich hier lediglich nach der allgemeinen Arbeitsfähigkeit und der täglich möglichen Arbeitsstundenzahl. Selbst bei Schwerkranken kommt es hier oft zur Leistungsablehnung. Da diese Rentenleistung nur sehr niedrig ausfällt, kommt es selbst im Bezugsfall zu enormen Einkommensverlusten für Sie. Mit einer eigenen privaten Absicherung der Arbeitskraft, bei der klar definiert ist, unter welchen Voraussetzungen eine zuvor fest vereinbarte Rente ausgezahlt wird, gehen Sie auf Nummer sicher.

 

Tuttlingen, den 15.10.2020

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH 

 

 

 

 

 

 

 

BEI SANVERDI VERSICHERUNGSMAKLER ZÄHLT NUR DER KUNDE!

BEI SANVERDI VERSICHERUNGSMAKLER ZÄHLT NUR DER KUNDE!

 Der Volksmund sagt nicht zu Unrecht, dass die Hühner, die Eier legen, statt nur zu gackern, höhere Wertschätzung genießen. Auch wir glauben, dass ein zielgerichtetes Arbeiten ohne viel Tamtam die sinnvollste Form des Arbeitens ist. In Zeiten, in denen alles immer schneller gehen muss und auch betriebswirtschaftliche Aspekte zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist es die einzige Art des Arbeitens, die einem Betrieb langfristig die Existenz sichert. Wie ein Mosaik setzt sich Effizienz in einem Maklerbetrieb aus vielen, vielen Kleinteilen zusammen.

 

Sich als Kunde in Versicherungsangelegenheiten von einem Makler betreuen zu lassen, ist eine mehr als vernünftige Entscheidung. Als Versicherungsmakler sind wir ausschließlich unseren Kunden verpflichtet. Kein Versicherungsunternehmen nimmt Einfluss darauf, wie wir Sie beraten und welche Produkte wir Ihnen empfehlen. Denn wir stehen auf der Seite des Kunden und nicht auf der des Versicherers. Diese Freiheit ermöglicht es uns, den gesamten Markt zu überblicken und geeigneten Versicherungsschutz anbieten zu können. Da wir unsere Kunden in allen Bereichen betreuen, übernehmen wir den „Papierkrieg“ und auch die Schadenabwicklung für Sie. Damit haben wir einen Überblick über Ihre Verträge, vermeiden Über- oder Unterversicherung. Sie haben den Vorteil eines Ansprechpartners für alle Ihre Verträge, auch wenn diese bei verschiedenen Versicherungsunternehmen abgeschlossen sind.

 

Tuttlingen, den 12.10.2020

 

Osman Sanverdi

RÜCKSTAUSICHERUNG IN DER ELEMENTARSCHADENDECKUNG

Starkregen ist ein Wetterphänomen, das Jahr für Jahr verschiedene Regionen unseres Landes heimsucht. Da kann es Schäden und Unstimmigkeiten mit den Versicherern geben.

 

RÜCKSTAUSICHERUNG IN DER ELEMENTARSCHADENDECKUNG (Gebäudeversicherung)

 

 

„Es gießt wie aus Eimern!“, „Es regnet Hunde und Katzen!“ – der Volksmund hat schöne Redensarten gefunden, um es bildlich zu umschreiben, wenn es so stark regnet, dass man ins Überlegen kommt, ob man nicht besser zwei von jeder Art um sich scharen sollte.

Starkregen gab es schon immer. Historische Chroniken sind voll von Berichten aus dem ganzen Land. Gefühlt häufen sich Starkregenereignisse in den letzten Jahren aber. Dieses Wetterphänomen ist noch erstaunlich unerforscht. Dr. Andreas Becker, Leiter des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie beim Deutschen Wetterdienst, behandelte 2019 das Thema in einer sehr interessanten Präsentation. Spoiler: In dieser zieht der Experte das Fazit, dass ausnahmeslos jeder Ort in Deutschland ein vergleichbares Risiko hat, von einem Starkregenereignis betroffen zu sein.

Was ist Starkregen?

Der Deutsche Wetterdienst definiert Starkregen in zwei Stufen:

Starkregen-Stufe 1 / markantes Wetter

  • Mehr als 10 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder
  • Mehr als 20 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden

Starkregen-Stufe 2 / Unwetter

  • Mehr als 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder
  • Mehr als 35 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden

Was kann passieren?

Fällt Regen, versickert dieser entweder und findet seinen Weg ins Grundwasser oder das Regenwasser fließt ab und landet letzten Endes in einem Gewässer oder der Kanalisation. Bei normalem Regen ist das alles gar kein Problem. Bei Starkregen fällt in kurzer Zeit aber soviel Wasser vom Himmel, dass der Boden es nicht mehr aufnehmen kann. Grundwasser kann an die Oberläche und anschwellende Gewässer können über die Ufer treten. Kanalisationen können die Wassermengen nicht mehr wie gewohnt abtransportieren und es kommt zu einem Rückstau.

Schäden an Haus und Hausrat

Egal ob durch Überschwemmung oder rückgestautes Abwasser: Kommt Wasser ins Haus, hat Ihr Kunde einen Schaden – und meist keinen kleinen. Holz und Parket/Laminat quellen auf. Möbel werden unbrauchbar. Teppiche werden stockig. Elektronik stirbt den Kurzschlusstod. Und dann ist da noch die Nässe in der Bausubstanz und der ganze Schmutz.

Das Gute: Mit dem Einschluss von Elementarschäden kann man sich grundsätzlich gegen niederschlagsbedingte Überschwemmung bzw. ebensolchen Rückstau absichern. Das sowohl in der Wohngebäude- wie auch in der Hausratversicherung. Tut man das, kann man sich verhältnismäßig entspannt zurücklehnen, Firmen beauftragen, die alles wieder richten, und hat lediglich eine Selbstbeteiligung zu tragen. Diese beträgt in der Regel 10 % der Schadensumme. Es gibt aber auch immer einen Mindest-SB und einen maximalen. In unseren Leistungsvergleichen finden Sie diese im Bereich der Elementarschäden (Wohngebäude/Hausrat).

Das nicht so Gute: Elementardeckung bleibt für Kunden mit ungünstigem Standort schwer bis unmöglich erhältlich (ZÜRS-Zonen) und – nun kommen wir zum Thema dieses Artikels – viele Versicherer decken den Rückstau nur noch, wenn auch eine Rückstauklappe verbaut wurde.

Die Rückstauklappe

Dieses Video der Stadt Saarbrücken behandelt das Thema Rückstau sehr gut. Ab 4:10 wird die Rückstauklappe erklärt. Das ist sicher greifbarer, als wenn wir das an dieser Stelle abstrakt beschreiben. Ob in einer Gemeinde oder Stadt der Verbau einer Rückstausicherung vorgeschrieben ist, lässt sich der örtlichen Entwässerungssatzung entnehmen. Pauschal gilt: Je überschwemmungsgefährdeter eine Region ist, desto wahrscheinlicher ist eine Sicherung vorgeschrieben.

Wie stellen sich die Versicherer dazu?

Sehr viele Versicherer übernehmen einen Schaden bei fehlender Rückstauklappe, sofern diese behördlich nicht vorgeschrieben ist. Das ist im Grunde bereits eine sehr faire Lösung, verlangt der Versicherer dann doch nicht mehr, als dass sich der Kunde an bestehende Vorschriften hält.

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

08.10.2020

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