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Neue Gesellschaftsform - Neuer Vorsorgebedarf

Geschäftsführer-Versorgung

 

Wie erwähnt, kann man die Altersvorsorge für den Geschäftsführer nun auch in der GmbH unterbringen. Das geht jedoch nicht in beliebiger Höhe und auch nicht sofort. Früher hat man die Altersvorsorge gerne über eine Direktversicherung geregelt und hierüber Rücklagen gebildet. In der jetzigen Niedrigzinsphase ist eine Versicherungslösung, wie zum Beispiel eine U-Kasse, aber wohl der bessere Weg. Diese ist fünf Jahre nach Firmengründung abschließbar und muss angemessen sein (also durch die Firma auch finanzierbar und in einem gesunden Verhältnis zum Einkommen des Geschäftsführers stehen). Aus dem Testat des Steuerberaters sollten diese Punkte eindeutig hervorgehen, damit es keine Probleme mit dem Finanzamt gibt.

Tuttlingen, den 22.07.2020

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH 

Wechsel der Gesellschaftsform

ZEIT FÜR NEUE WEGE

 

In der Regel beginnen Sie als Handwerker und Gewerbetreibender Ihre Selbstständigkeit mit einer Einzelfirma. Mit Wahl der Einzelfirma als Gesellschaftsform haften Sie für alles als Privatperson und mit dem entsprechenden Privatvermögen. Im Lauf der Jahre und mit zunehmendem Erfolg kann es durchaus Sinn machen, in eine Kapitalgesellschaft zu wechseln. Die meisten Unternehmer wählen hierbei aus unterschiedlichen Gründen eine GmbH als neue Rechtsform. Wir möchten uns daher im weiteren auf diese Gesellschaftsform beschränken. Im Wesentlichen gelten unsere weiteren Ausführungen aber für alle Arten von Kapitalgesellschaften. Wir möchten Ihnen folgend eine kleine Übersicht der wichtigsten Veränderungen und notwendigen Anpassungen Ihrer Versicherungen liefern. Da diese kurze Übersicht jedoch keine Beratung ersetzen kann, stehen wir Ihnen hierfür sehr gerne zur Verfügung.

 

DAS MACHT EINE GMBH SO ATTRAKTIV

 

Der Hauptgrund ist beim Großteil wohl, dass eine GmbH als juristische Person mit eigener Haftung auftritt. Die Haftung beschränkt sich dann also (zumindest theoretisch) auf das Firmenvermögen. Zudem lässt sich eine Firma im Falle des Falles als GmbH einfacher verkaufen als ein Einzelunternehmen. Vorteil bei einer GmbH ist die eingefahrene Marke, das hohe Ansehen dieser Gesellschaftsform und der leichtere Verkauf einer juristischen Person. In der Kapitalgesellschaft ist es auch leichter, verdiente Mitarbeiter zu beteiligen und auch kleine Prozentsätze der Firma an diese zu verkaufen. Das gilt natürlich auch für andere Personen wie z.B. künftige Geschäftspartner, Familienmitglieder etc. Beim Einzelunternehmen ist es mitunter eher schwer, die Nachfolge mit der gleichen Organisationsform vernünftig zu regeln. Das feste Geschäftsführergehalt ist ein netter Nebeneffekt, da man eigenes Einkommen und Firmengeld besser trennen kann, was letztendlich eine klare Regelmäßigkeit in die eigene Einkommenssituation bringt. Ebenso kann durch eine Geschäftsführer-Versorgung eine betriebliche Altersversorgung für den/die Geschäftsführer aufgebaut werden. Hierzu wird ein Testat des Steuerberaters benötigt, in welchem die Angemessenheit der Höhe der Versorgung bestätigt wird. Die Altersvorsorge sollte jedoch auf jeden Fall ausgelagert werden, damit diese nicht als Verbindlichkeit in den Büchern mitgeführt werden muss, falls die Firma einmal verkauft werden sollte.

 

WAS PASSIERT MIT DEN BESTEHENDEN VERSICHERUNGEN?

 

Hier bleibt alles beim Alten Auch wenn sich mit Wechsel der Rechtsform viel verändert, gibt es doch recht viele Versicherungsbereiche, in denen sich bis auf die Änderung des Versicherungsnehmers keine Veränderungen ergeben. Dazu gehören unter anderem: • Betriebshaftpflichtversicherung • Inhaltsversicherung • Gebäudeversicherung • Maschinenversicherung • Werkverkehrsversicherung Voraussetzung hierfür ist aber, dass der damalige Inhaber nun auch als neuer Geschäftsführer auftritt. Sobald ein neuer Geschäftsführer eingesetzt wird oder hinzukommt, müssen die Verträge entsprechend angepasst werden. Wir empfehlen, die Änderung Ihrer Gesellschaftsform aber auch für eine Überprüfung Ihres Schutzes zu nutzen. Stimmen alle Versicherungssummen noch? Haben Sie neue Tätigkeiten in Ihr Angebot mit aufgenommen? All das kann sich auf Ihren Schutz auswirken!

Gerne gehen wir alle Punkte mit Ihnen durch!

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Tuttlingen, den 21.07.2020

 

 

Fünf Minuten, die Ihrer Firma ganz wunderbar helfen können....

Osman Sanverdi

Besser, wenn man von Experten versichert ist.

Natürlich wissen wir, dass Sie bereits versichert sind. Vermutlich sogar ziemlich gut, wenn sie von einem fachlich kundigen Kollegen betreut werden. Aber auch, Wenn alles korrekt bewertet und umfangreich abgesichert wurde, können Ihnen bei Schäden sehr böse Überraschungen drohen. Über unsere Genossenschaft konnten wir mit verschiedenen Versicherungsunternehmen Sondervereinbarungen getroffen werden, die solche Überraschungen deutlich im Zaum halten.

Das klingt nicht nach viel - kann aber entscheidend dafür sein, ob Ihr Schaden übernommen wird oder sogar, ob Sie Ihren Versicherungsvertrag überhaupt behalten können... Das sind reale Probleme, die Ihrem Betrieb im Schadenfall drohen können. Wir können Ihnen helfen, diese Probleme zu lösen.

Wir sollten uns deshalb kennenlernen!

Nehmen Sie sich einfach 5 Minuten Zeit für Ihre Firma und uns. Als Versicherungsmakler nehmen wir es mit Versicherungen sehr genau. Wir analysieren den Bedarf eines Unternehmens akribisch und kombinieren aus dem Produktangebot vieler Versicherungen den optimalen Schutz. Wir verfügen über den nötigen Fachverstand, langjährige Berufserfahrung und Zugriff auf hervorragende Produkte. All das nützt Ihnen bei der Optimierung Ihrer Absicherung.

Genau deshalb sollten wir uns kennenlernen. Sie werden begeistert sein!

Kontakt / Info

Telefon: 07461-3267
Niederlassung Tuttlingen
Weimarstr. 57

Niederlassung Spaichingen
Hauptstr. 60

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.sanverdi24.de

 

Die Kfz-Versicherung

Kfz Versicherung

 

Die KFZ-Versicherung

Der private Pkw ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und häufig auch unentbehrlich für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit. Mobilität und Flexibilität sind in der heutigen Zeit Grundvoraussetzung. Wenn die eigenen vier Räder dann aufgrund eines Schadens ausfallen, ist schnelles Handeln gefragt. Unterschieden wird zwischen der Haftpflicht- und Kaskoversicherung.

 

Unter dem Informationspunkt „Was ist versichert“ finden Sie detaillierte Erläuterungen.https://landingpage.vema-eg.de/?m=sanverdi&p=kfz

 

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND U. A. VERSICHERT?

 

  • Haftpflicht-Versicherung: Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeuges entstehen, sowie Abschleppkosten, Nutzungsausfall, Schmerzensgeld, Kosten für Heilung, Kosten des Sachverständigen

 

  • Teilkasko-Versicherung: Brand oder Explosion, Entwendung (Diebstahl, Raub), Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung, Zusammenstoß mit Haarwild, Bruchschäden an der Verglasung, Schäden an der Verkabelung

 

  • Vollkasko-Versicherung: selbstverschuldete Unfälle, mut- oder böswillige Handlungen fremder Personen

 

  • Schutzbrief: Kosten für Pannen- und Unfallhilfe, Abschleppkosten, Hotelkosten, etc.

 

  • Insassen-Unfallversicherung: vereinbarte Kapitalzahlung bei Tod oder Invalidität nach einem Kfz-Unfall

 

  • Fahrerschutz: Stellt den Fahrer eines unfallverursachenden Fahrzeugs einem Unfallopfer gleich, welcher dann entsprechend Leistungen der Haftpflichtversicherung genießt (individuelle Ausschlüsse der Versicherer sind zu beachten)

 

WELCHE GEFAHREN UND SCHÄDEN SIND U. U. NICHT VERSICHERT?

  • Autorennen, Erdbeben, Kriegsereignisse, innere Unruhen, Kernenergie, Maßnahmen der Staatsgewalt • Vorsätzlich verursachte Unfälle
  • Teilkasko-Schäden: Folgeschäden durch Marderbiss
  • Vollkasko-Versicherung: Schäden, die auf Verschleiß oder Abnutzung beruhen, Betriebs- und Motorschäden Die Aufzählung ist keinesfalls abschließend. Einige der oben genannten Punkte können jedoch je nach Bedingungswerk auch eingeschlossen werden.

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Tuttlingen, den 29.04.2020

Corona Leitfaden Reiserecht

Corona Leitfaden Reiserecht–

Rücktritt / Stornierung: Reisevertrag / Flugtickets / Ferienhäuser u.a.

 1.Pauschalreisen

Grundsätzlich gilt, gemäß § 651 h I 3 BGB, dass vor Antritt einer Pauschalreise der Reisende jederzeit die Möglichkeit hat, ohne Angaben von Gründen vom Reisevertrag zurückzutreten. Allerdings gilt es zu beachten, dass er dann verpflichtet ist, dem Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung zu zahlen (Entschädigungspauschale, Stornogebühr).Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der, vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen, sowie dessen, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Eine vertragliche Pauschalierung in Form eines Prozentsatzes vom Reisepreis ist zulässig, solange sie angemessen ist. Keine Entschädigung steht dem Reiseveranstalter zu, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen, § 651 h III 1 BGB. Wann dies der Fall ist, definiert Satz 2. Demnach sind Umstände unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei (Reisender) unterliegen, die sich hierauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen wurden. Sobald das Auswärtige Amt für ein bestimmtes Land eine Reisewarnung ausspricht, wurde bisher von den deutschen Gerichten in der Vergangenheit eine höhere Gewalt oder eine erhebliche Gefährdung anerkannt, der zu einem Rücktritt ohne Stornierungskosten bzw. Entschädigung des Reiseveranstalters berechtigte. Das gleiche gilt auch für Einreiseverbote und Ausgangssperren bzw. Übernachtungsverbote aus privaten Gründen. Dies dürfte im Rahmen einer richtlinienkonformen Auslegung für die neuen gesetzlichen Begriffe: „unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen am Bestimmungsort“ gelten. Gemessen an diesem gesetzlichen Maßstab sind erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit, wie ein Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel, die eine sichere Reise an das, im Pauschalreisevertrag vereinbarte, Reiseziel unmöglich machen, definitiv umfasst. D. h. dass bei einer Pandemie, wie der aktuellen Corona-Krise, eine kostenlose Stornierung auch nach der neuen Regelung möglich ist. Demzufolge ist letztendlich ausschlaggebend nicht die Reisewarnung des Auswärtigen Amts, sondern die juristische Frage ob außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände durch die Corona-Krise vorliegen. Dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit von den Gerichten bejaht werden. Vor diesem Hintergrund kann eine Pauschalreise wegen der Corona-Krise unter folgenden Voraussetzungen ohne Stornierungskosten bzw. Entschädigungen für den Reiseveranstalter storniert werden: »Das Auswärtige Amt hat vor Reisebeginn, aber nach der Buchung, eine Reisewarnung für das Reiseziel ausgesprochen. »Aufgrund von Einreiseverboten bzw. Ausgangsbeschränkungen kann eine Reise nicht durchgeführt werden. »Aufgrund von Versammlungsverboten oder sonstigen Beschränkungen kann eine Reise, bzw. können die geplanten Unternehmungen nicht durchgeführt werden. Unbedingt zu beachten ist, wann gebucht wurde. Wer zum Beispiel nach Mitte März 2020 bei Gültigkeit der aktuellen Reisewarnungen einen Urlaub gebucht hat, kann sich im Falle einer Stornierung nicht mehr auf unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände berufen, sofern die Regelungen in der Zwischenzeit nicht verschärft wurden. Die Folge: Die vertraglich vereinbarten Stornierungskosten müssten in diesem Fall gezahlt werden.

 

2.Individual Reise

Sofern eine individuell gebuchte Unterkunft aufgrund von Einreiseverboten bzw. Grenzbeschränkungen nicht genutzt werden kann, muss diese auch nicht bezahlt werden. Das gleiche gilt auch bei Flugreisen, die aufgrund von Ein- bzw. Ausreisebeschränkungen nicht angetreten werden können. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass Hotelunterkünfte und Ferienhäuser, welche direkt mit einem Eigentümer im Ausland gebucht wurden, in das dortige Recht fallen und unter Umständen zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen können. Aber auch hier lohnt es sich immer, den direkten Kontakt mit dem Vertragspartner zu suchen, da auch in vielen europäischen Ländern ähnliche Stornierungsregelungen gelten, wie im deutschen Reiserecht. Bei Flugverspätungen, Flugausfall oder Nichtbeförderung besteht in der Regel keine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechte. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Airlines die Flüge 14 Tage vor Abflug annullieren, was aktuell häufig geschieht. Zum anderen handelt es sich hier bei der Corona-Krise und den damit weltweit verhängten behördlichen Maßnahmen, um den Fall von außergewöhnlichen Umständen (höhere Gewalt), was ebenfalls dazu führt, dass kein Ausgleichsanspruch entsteht.

 

3.Inlandsreisen

Auch im Inland ist davon auszugehen, dass die aktuelle Corona Pandemie zu kostenlosen Stornierungen berechtigt, sofern die Buchungen vor Mitte März erfolgt sind. Insbesondere liegen unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände, die zu einer kostenlosen Stornierung berechtigen, dann vor bei: »den ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen der einzelnen Bundesländer, »der Aufforderung des Bundesgesundheitsministeriums, Inlandsreisen zu unterlassen, »den aktuell von den Bundesländern ausgesprochenen Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverboten, »den behördlichen Anordnungen, Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken zu nutzen. Hinzuweisen ist insbesondere noch auf die Regelungen des § 651h Abs. 5 BGB. Demnach ist der Reiseveranstalter zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet. In welcher Form –also ob per Barzahlung, Überweisung oder Gutschein – die Rückerstattung akzeptiert wird, liegt grundsätzlich im Ermessen des Kunden und nicht der Reiseveranstalter. D. h. es besteht keine Pflicht Reisegutscheine in so einem Fall anzunehmen, sondern man kann hier auf die Erstattung des Reisepreises pochen.

(Der Rechtsleitfaden wurde von unserem Partner der NRV Versicherung durch die Partnerkanzlei Veto Rechtsanwaltsgesellschaft erstellt. Stand 07.04.2020)

 

Tuttlingen, den 10.04.2020

 

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Aktuelles zur Corona-Pandemie

Aktuelles zur Corona-Pandemie:

Der neuartige Krankheitserreger COVID-19 breitet sich weltweit aus. Dies wirft nicht nur bei Ihnen Fragen auf, sondern stellt uns als Vermittler vor ungeahnte Herausforderungen. Mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen erste Informationen unserer Unterstützungsangebote geben. Derzeit erreichen uns viele Fragen im Zusammenhang mit dieser außergewöhnlichen Situation. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir heute noch nicht alle Antworten geben können und Sie daher ab sofort regelmäßig mit aktuellen Informationen auf diesem Wege versorgen möchten.

 

Die beste Möglichkeit, informiert zu bleiben, bietet die IHK auf ihrer umgestalteten Schwerpunktseite, die wir hier verlinken:  

 

www.ihk-sbh.de/corona  

Auch über die Hotline unter 07721 922 244 bietet die IHK individuelle Beratungen an.

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund.

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Tuttlingen, den 21.03.2020

Informationen zur Betriebsschließungsversicherung

Betriebsschließungsversicherung

Häufig genügt schon der bloße Verdacht einer Infektion, um eine vollständige Schließung des Betriebes zu veranlassen. Und genau darauf sollten Betriebe, die gewerblich mit Lebensmitteln umgehen, unbedingt mit einer Betriebsschließungsversicherung vorbereitet sein. Neben der Sorge um Kunden und Mitarbeiter steht der Unternehmer vor einem gravierenden Problem: Während die Einnahmen fehlen, laufen die Kosten wie Löhne, Gehälter, Miete, Steuer etc. weiter. Sobald die Liquidität erschöpft ist, entsteht eine existenzbedrohende Situation.

Für wen ist die Versicherung?

Geeignet für alle Betriebe, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, verpacken oder verteilen.

Was ist versichert?

Die Schließung Ihres Betriebes aufgrund behördlicher Veranlassung wegen Seuchengefahr.

Welche Gefahren und Schäden sind u.a. abgedeckt?

  • Schließungsschäden – entgangener Gewinn, fortlaufende Kosten, Wiedereröffnungskosten
  • Warenschäden – behördlich angeordnete Entseuchung, deren Vernichtung sowie die Kosten der Entseuchung der Waren, die im Verdacht stehen, mit Erregern befallen zu sein.
  • Desinfektionskosten – die entstehen bei behördlich angeordneten oder durch Hinweis auf gesetzliche Vorschriften durchgeführten Desinfektionen.
  • Aufwendungen für Lohnkosten – im Betrieb beschäftigte Personen, denen wegen Verdacht der Seuchengefahr oder Infektions- und Ansteckungsgefahr, die Tätigkeit im versicherten Betrieb behördlich verboten wird.
  • Kosten für behördlich angeordnete Ermittlungs- oder Beobachtungsmaßnahmen des Bundesseuchengesetzes.

Welche Gefahren und Schäden sind u.a. nicht versichert?

  • Schäden, die durch Naturereignisse, durch Grundwasser oder Ableitung von Betriebswasser entstehen.
  • Schäden an Schlachttieren, die nach Beschau für nicht tauglich erklärt und die nach Einfuhr von der Fleischbeschau für untauglich erklärt wurden.
  • Schäden an Waren, die bereits bei Lieferung an den Betrieb verseucht waren.
  • Schäden, für die der Versicherungsnehmer Anspruch auf Entschädigung durch den Staat hat.

Wo gilt die Versicherung?

Versicherungsschutz besteht in den im Versicherungsvertrag genannten Gebäuden oder Grundstücken.

Wie lässt sich die Versicherungssumme ermitteln?

Die Betriebe werden in unterschiedliche Betriebsartenkategorien eingeteilt. Die Tagesentschädigung sollte höchstens 110% des Beitrages ausmachen, der an Geschäftskosten und Gewinn auf einen Tagesumsatz entfällt. Die Tagesentschädigung wird nach Jahresumsatzsumme - Wareneinsatz = Rohertrag/360 Tage berechnet und gegebenenfalls um einen Sicherheitszuschlag erhöht.

Welche Zahlungen werden im Schadenfall geleistet?

  • Der Versicherungsnehmer erhält im Falle der behördlich angeordneten Schließung eines Betriebes die dokumentierte Tagesentschädigung bis zur gewünschten Dauer (üblich sind 30 bzw. 60 Tage).
  • Warenschäden im Falle einer behördlich angeordneten Vernichtung der Ware eines Betriebes je nach gewählter Versicherungssumme

Schadenbeispiel:

Sämtliche Gäste einer Hochzeitsgesellschaft erkranken nach dem Essen im Restaurant. Es werden bei einigen Gästen Salmonellen nachgewiesen. Das Gesundheitsamt überprüft den Betrieb, nimmt Lebensmittel-und Stuhlproben der Mitarbeiter. Das Amt für Lebensmittelüberwachung ordnet daraufhin die Schließung des Betriebes wegen des dringenden Verdachtes auf Lebensmittelvergiftungen und akute Gesundheitsgefahr an. Bis zur erneuten Abnahme und Freigabe des Betriebes im Rahmen der behördlichen Nachkontrolle bleibt der Betrieb sechs Tage geschlossen.

 https://landingpage.vema-eg.de/?z=betriebsschliessung&m=sanverdi&p=betriebsinhalt

 Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

17.03.2020

Unveränderter Geschäftsbetrieb bei Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Wir wissen, dass die Gewährleistung des normalen Geschäftsbetriebs für alle Unternehmen, während der derzeitigen angespannten Situation um COVID-19 (Coronavirus) an erster Stelle steht.

Auch wir überwachen die Situation sorgfältig und fühlen uns vor allem verpflichtet unseren Kunden weiterhin uneingeschränkt den besten Service zu bieten, koordiniert zu bleiben und natürlich gesund zu bleiben.

Darum ist es uns wichtig Ihnen mitzuteilen, dass sich der Geschäftsbetrieb bei SANVERDI nicht ändert! Das Schadenteam und natürlich unser Kundenservice sind jederzeit für Sie da!

 

Bitte bleiben Sie gesund.
 
Sanverdi Versicherungsmakler GmbH
 
15.03.2020

Informationen zur Gebäudeversicherung

Informationen zur Gebäudeversicherung

  •  Versichert ist das Gebäude und Sachen, die mit diesem fest verbunden sind 
  •  Absicherung gegen Schäden die zum Beispiel durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm/Hagel entstehen
  •  Deckungserweiterungen, zum Beispiel Mietausfall- oder Glasbruchversicherung, möglich

Allgemeine Informationen

Die Gebäudeversicherung stellt für viele Unternehmer eine wichtige Absicherung dar. Versichert ist das Gebäude sowie mit diesem fest verbundene Sachen.
Kommt es zu einem Schaden durch eine der versicherten Gefahren, zum Beispiel Brand, Leitungswasser oder Sturm/Hagel, so ersetzt der Versicherer den Schaden bis zur vereinbarten Versicherungssumme.
Ohne Gebäudeversicherung können solche Schäden schnell zur Insolvenz des betroffenen Unternehmens führen.

Schadenbeispiele

  •  Ein Kurzschluss an einer Lampe verursacht ein Feuer in einem Bürogebäude und hinterlässt einen erheblichen Schaden. Teile des Dachstuhls brennen vollkommen aus und müssen ersetzt werden. Die betriebliche Gebäudeversicherung übernimmt die gesamten Reparaturkosten, in der Regel auch Folgeschäden aufgrund des Löschwassers.
  •  In Folge eines starken Sturms kommt es zu einem schwerwiegenden Schaden am Gebäude. Während des Sturms wurde das Dach des Gebäudes komplett abgedeckt und mehrere Fenster wurden beschädigt. Die gewerbliche Gebäudeversicherung übernimmt sämtliche Kosten der Aufräumarbeiten und der Wiederinstandsetzung des Daches. Die eingeschlossene Glasversicherung kommt für die Reparatur der beschädigten Fenster auf.

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

10.03.2020

Wann sich eine betriebliche Altersvorsorge lohnt?

Wann sich eine betriebliche Altersvorsorge lohnt:

Ob und wann eine betriebliche Altersvorsorge Sinn macht, hängt vor allem auch davon ab, in welcher Höhe der Arbeitgeber diese bezuschusst. Um sich eine genauere Vorstellung davon zu machen, mit welcher Rente man nach Abzug von Steuer- und Sozialabgaben rechnen kann, dient dieses Rechenbeispiel.

Bruttobeitrag: 100 Euro monatlich; Alter: 25 Jahre; Rentenbeginn: 67 Jahre; angenommene Wertentwicklung von vier Prozent jährlich; Rentengarantiezeit: 18 Jahre; 15 Prozent Arbeitgeber-Pflichtzuschuss

Bei einem Bruttobeitrag von 100 Euro monatlich (Eigenbeitrag 55,30 Euro, Steuerersparnis- und Sozialabgabenersparnis 44,70 Euro + Arbeitgeberzuschuss von 15 Euro mit einer Vertragslaufzeit von 42 Jahren (504 Monate) zahlt der Kunde 27.871,20 Euro Netto-Eigenbeitrag in seinen Vertrag ein. Gehen wir davon aus, dass unser Kunde bei vier Prozent Wertentwicklung eine Rente in Höhe von 404,64 Euro monatlich erhält, bleiben ihm nach Abzug der Krankenkassenbeiträge (14,6 Prozent KV + 3,3 Prozent PV = 17,9 Prozent) und der EK-Steuer (von 15 Prozent) 271,51 Euro.
Wenn wir die monatliche Rente bis zum Endalter 85 hochrechnen, summiert sich dies auf ein Kapital von 58.646,90 Euro, was einen unglaublichen Zugewinn von  30.775,70 Euro ausmacht. Das entspricht einer Rendite auf den Netto-Eigenbeitrag von 3,2 Prozent jährlich. Allein hieran kann man erkennen, wie groß die Auswirkung des Zinseszinseffektes ist. Früher anfangen lohnt sich allemal.

Vor allem möchten wir damit zeigen, dass die betriebliche Altersvorsorge auch nach Abzügen durchaus eine sinnvolle Ergänzung ist und kein Verlustgeschäft darstellt. Das Problem der Doppelverbeitragung wurde trotz der Verbesserungen noch nicht zu 100 Prozent zufriedenstellend gelöst, dennoch wurden wichtige Schritte unternommen, um die Beitragszahler zu entlasten und die bAV attraktiver zu gestalten. Ob der Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge für  jeden Kunden geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab. Bezuschusst der Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge der Mitarbeiter mit mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen 15 Prozent, sollte dies jedoch auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Das ist Geld, welches man anderenfalls sprichwörtlich verschenken würde.

DIESES THEMA BEWEGT DIE WELT: DAS CORONAVIRUS

DIESES THEMA BEWEGT DIE WELT: DAS CORONAVIRUS

 

Das #Coronavirus dominiert alle Medien. Spätestens seit der Quarantänegebiete in Italien stellt sich vermehrt die Frage, ob Versicherungsschutz erhältlich ist. Es vergeht kein Tag ohne neue Corona-Meldungen – und das Virus scheint immer näher zu kommen. Nach Italien streckte es seine Fühler nach Österreich aus, und was hinter den Alpen zu finden ist, das wissen wir alle. Doch wie so oft sollte man auch bei diesem Thema nicht in Panik oder Hysterie verfallen und einen kühlen Kopf bewahren – und nötige Vorsorge treffen. Doch genau das ist gar nicht so einfach.

 

Wir haben uns bemüht, in diesem Artikel auf die häufigsten gestellten Fragen einzugehen und nach bestem Wissen zu beantworten: Kann die Umsatzeinbuße abgesichert werden, die droht, wenn die Firma eines Kunden aufgrund der Erkrankung des Inhabers oder aufgrund behördlicher Quarantänemaßnahmen geschlossen wird? Eine Praxis-/Betriebsausfallversicherung könnte die Lösung sein. Hier steht zwar primär die versicherte Person (meist Inhaber) im Fokus – also Unterbrechungsschäden, die daraus resultieren, dass dieser erkrankt oder durch einen Unfallausfällt. Für den Bereich Quarantäne gibt es jedoch eine Erweiterung auf den Betrieb selbst: „Maßnahmen oder Verfügungen einer Gesundheitsbehörde oder ihr gleichgestellter Organe, die anlässlich einer Seuche oder Epidemie ergehen und die den Betrieb oder die namentlich genannte, den Betrieb verantwortlich leitende Person betreffen (Quarantäne)“. Hier gilt es natürlich zu beachten, dass eine Betriebs-/Praxisausfall in der Regel nur für Ärzte und freie Berufe angeboten wird.

 

Können Haftpflichtansprüche abgesichert werden, wenn ein Kunde jemand anderen angesteckt hat? Da kaum davon auszugehen ist, dass man jemanden vorsätzlich anstecken will oder dies billigend in Kauf nimmt, möchten wir uns nicht lange mit der grundsätzlichen Frage aufhalten, ob in einem solchen Fall überhaupt eine Haftungsbasis gegeben ist und konzentrieren uns rein auf den Haftpflichtschutz. Die GDV-Musterbedingungen zur Privathaftpflicht sagen: A1-7.11 Übertragung von Krankheiten Ausgeschlossen sind Ansprüche wegen(1) Personenschäden, die aus der Übertragung einer Krankheit des Versicherungsnehmers resultieren,(2) Sachschäden, die durch Krankheit der dem Versicherungsnehmer gehörenden, von ihm gehaltenen oder veräußerten Tiere entstanden sind. In beiden Fällen besteht Versicherungsschutz, wenn der Versicherungsnehmer beweist, dass er weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat. Eine an die GDV-Formulierung angelehnte Regelung dürfte sich in den Bedingungen der meisten PHV-Tarife finden. Lediglich wenn der VN beweisen kann, dass er weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat, wäre also Deckung geboten – angesichts der Medienpräsenz wäre es aber eher überraschend, wenn ein Erkrankter nicht zumindest erahnen könnte, dass er bei Kontakt zu Risikogruppen und/oder Aufenthalt in einer Risikoregion bei Krankheitssymptomen besser zum Arzt als zur Arbeit gehen sollte (beachten Sie zu Infektionen am Arbeitsplatz aber bitte auch die §§ 104-106SGB VII, nach der es auch in solchen Fällen schlicht an der Haftungsgrundlage fehlen dürfte). Ob und wie der Nachweis erbracht werden kann, dass man nicht zumindest grob fahrlässig handelte, ist schwer zu beantworten und wohl sehr vom Einzelfall abhängig. Aus Sorge um eine mögliche Ansteckung nimmt ein Kunde nicht an einer Messe teil oder tritt eine Dienstreise nicht an. Können Kosten über eine Versicherung gedeckt werden? Recht pauschal möchten wir hier für alle auch ähnlich gestalteten Fragen mit „nein“ antworten. Die reine Furcht vor einer Ansteckung reicht nie als Leistungsauslöser aus. Es wird immer eine konkret eingetretene Erkrankung, eine behördlich verhängte Quarantäne oder etwas in der Artbrauchen. Die reine Angst vor etwas ist nicht versicherbar. Erhält ein konkret vom Coronavirus betroffener Mitarbeiter weiterhin Lohnfortzahlung und anschließend Krankengeld? Ja. Das Coronavirus ist trotz seiner prominenten Medienpräsenz ein Krankheitserreger, wie jeder andere auch. Was ist mit einem konkret vom Coronavirus betroffenen Selbständigen, der privatkrankenversichert ist, mit Tagegeld? Auch hier gibt es keine Einschränkungen gegenüber jeder anderen Krankheit, welche den Versicherten arbeitsunfähig macht. Wie ist es bei den beiden Personenkreisen, wenn diese nicht vom Virus betroffen sind, aber in Quarantäne geschickt werden? Wer leistet hier? Wurde eine Quarantäne vom Gesundheitsamt verhängt, erhält der Arbeitnehmer zunächst Lohnfortzahlung von seinem Arbeitgeber, wie bei Krankheit. Der Arbeitgeber kann sich diese Kosten dann von der Behörde erstatten lassen. Auch Selbständige haben nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten einen Anspruch auf die Erstattung ihres Verdienstausfalls. Basis sind die dem Finanzamt im Vorjahr gemeldeten Zahlen. Was ist mit den Kosten für eventuelle Desinfektionen oder Beseitigung von Kontaminationen? Wer trägt diese, wenn sie freiwillig durchgeführt werden bzw. staatlicherseits angeordnet werden? Das Coronavirus ist seit dem 1. Februar 2020 im Infektionsschutzgesetz aufgenommen, wodurch grundsätzlich Deckung über Betriebsschließungsversicherungen besteht. Diese sind je

nach Anbieter aber nicht für jede Betriebsart erhältlich. Die Kosten für angeordnete Desinfektionen sind hier (mit Sublimit) gedeckt. Bei freiwilligen Handlungen gilt wie immer: Wer die Musik bestellt, zahlt auch. Beachten Sie bitte, dass die allermeisten Anbieter die Annahme von Neugeschäft inzwischen gestoppt haben! Gibt es Regelungen für Betriebe oder Personen, die unter Gewinneinbußen leiden bzw. bis hin zum Konkurs stehen? Können diese Zahlungen für irgendwelche Verpflichtungen aussetzen, wegen dieser Sondersituation ohne rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen? Grundsätzlich dürfen wohl alle finanziellen Einbußen, die auf Angst beruhen, als unternehmerisches Risiko angesehen werden. Staatliche Hilfe ist damit erst einmal nichtvorgesehen. Auch entbindet einen Unternehmer nichts von seinen Zahlungsverpflichtungen. Wenn die Auswirkungen der Corona-Panik größere Kreise ziehen, ist es schon vorstellbar, dass ein staatlicher Hilfsfonds o. ä. eingerichtet wird. Aber leider gilt hier erst einmal: Alles kann, nichts muss. Ein Kunde möchte aus Angst vor Erkrankung seine gebuchte Reise nicht antreten. Greift die Reiserücktrittsversicherung? Wie ist es mit Reiseabbruch? Auch hier gilt wieder: Pure Angst ist nicht versicherbar. Hat das Auswärtige Amt eine Reiswarnung herausgegeben, ist Stornierung oder Umbuchung einer Reise beim Reiseveranstalter in der Regle kein Problem („unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“).Die Rücktrittsversicherung springt daher nicht ein. Die Reiseabbruchversicherung spräng ein, wenn der Reisende im Zielgebiet an Covid-19 erkrankt, und zum Zeitpunkt der Einreise für diese Region keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes1.bestanden hat und kein Pandemiestatus ausgerufen wurde, besteht Versicherungsschutz für die versicherten Ereignisse der RAB. zum Zeitpunkt der Einreise für diese Region eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes2.bestanden hat, besteht kein Versicherungsschutz. unabhängig von einer Reisewarnung besteht kein Versicherungsschutz, wenn der 3.Pandemiestatus festgestellt wurde .Ein Kunde erkrankt im Auslandsurlaub an Corona. Wie steht es mit der Auslandskrankenversicherung? Die Auslandskrankenversicherung wird die anfallenden Behandlungskosten und bei Bedarf den krankheitsbedingten Rücktransport ins Heimatland übernehmen. Ein guter Tarif übernimmt auch über die sechste Woche des Auslandsaufenthalts hinaus (bis zur Transportfähigkeit).Beispielhaft sei hier die Würzburger als mögliche Lösung genannt. Ein Kunde ist im Ausland und es wird Quarantäne verhängt – was nun? Siehe Lohnfortzahlung und Krankengeld und Auslandskranken. Falls keine Auslandskrankenversicherung besteht, besteht zumindest die Hoffnung, dass es ein bilaterales Sozialversicherungsabkommen mit dem Urlaubsland gibt. Aber das hängt dann natürlich vom Land ab, in dem der Kunde strandet. Hat Corona irgendwelche negativen Auswirkungen auf Biometrie-Produkte jeder Art(BU, RLV...)? Hinsichtlich der Leistungspflicht nicht – u. a. für die Auswirkungen von Krankheiten hat man diesen Schutz ja gewählt. Kritisch könnte es bei der Kalkulation der Tarife werden, wenn durcheine Epidemie die Anzahl einkalkulierter Leistungsfälle weit, weit überstiegen wird. Aber dafür wurde § 169 VVG erdacht, der ein nachträgliches Anpassen des Beitrags auf neuen Bedarf ermöglicht – sofern in den Bedingungen nicht darauf verzichtet wurde. Letzteres ist dann bei einem insgesamt großen, finanzstarken Unternehmen sicherlich ein kleineres Problem als bei einem kleineren, schwachbrüstigeren. Und was ist mit der Infektionsklausel in der BU? Diese ist für medizinische Berufe recht verbreitet, bei einigen Anbietern aber auch für jeden

Beruf ganz automatisch in den Bedingungen verankert. Wird einem nach Infektionsschutzgesetz die berufliche Tätigkeit für mindestens sechs Monate untersagt und besteht so auch ununterbrochen für sechs Monate, greift die Klausel und die Rente wird ausgezahlt. Das dürfte die inhaltliche Schnittmenge der Fragen sein, die uns in den letzten Tagen erreichte. Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit etwas helfen und zumindest eine erste Orientierung liefern. Vielleicht auch noch interessant für Sie: eine aktuelle Corona-Karte, die Auskunft über die weltweite Ausbreitung der Krankheit gibt. Wir wünschen Ihnen, dass sich die Wellen, die das Coronavirus momentan verbreitet, bald wiederglätten und Sie sich wieder ganz auf Ihr Tagesgeschäft konzentrieren können.

(VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG | Eintrag vom 03.03.2020)

Sanverdi Versicherungsmakler GmbH

Tuttlingen, den 03.03.2020

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